Zum Ablenkungspotenzial des Internets

Wenn kontrovers über das Ablenkungspotenzial von Smartphones im Unterricht diskutiert wird, hört man häufig folgendes Argument:

„Nun reg Dich nicht so sehr über Smartphones auf, früher haben wir auch heimlich unter der Bank gelesen oder Schiffe-versenken gespielt, wenn uns langweilig war.“

Der Gedanke dahinter ist, dass es auch früher schon uninteressante Stunden gab und dass man schon früher ohne Facebook und WhatsApp Wege fand, um sich abzulenken. Smartphones sind in dieser Argumentationslinie nur die digitale Verlängerung des leeren Blattes, auf dem man einst gelangweilt herumgekritzelt hat: Früher Hangman, heute Facebook. So what?

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