Der größte Vorteil des „interaktiven Whiteboards“

Der unten abgebildete Zeitungsartikel verdeutlicht exemplarisch verschiedene Aspekte des Whiteboard-Debakels an deutschen Schulen:

(a) Unglaubliche Investitionen für ostensive Technik, die in einigen Monaten niemand mehr nutzt und die bis dahin höchstwahrscheinlich als technisierte Form der Lehrerzentrierung zum Einsatz kommt.

(b) Selbst Schüler (!) sammeln Gelder, die dann für die überteuerte Technik ausgegeben werden, obwohl man in einem BYOD-Szenario mit demokratisiertem Beamer und einer Software wie „ExplainEverything“ mehr machen könnte.

(c) Das obligatorische Pressefoto ist ein Beleg für die These, dass der größte Vorteil des Whiteboards die Tatsache ist, dass man sich davor fotografieren lassen kann.

(d) Es gibt einen Verweis auf das Ende der „Kreidezeit“, der in keinem schlechten Artikel über digitale Technik fehlen darf.

Whiteboard-Foto

2 Gedanken zu “Der größte Vorteil des „interaktiven Whiteboards“

  1. Pingback: Ostensiver statt reflexiver Einsatz von Technik | Bildung unter Bedingungen der Digitalität

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